Grundsteinlegung für das Verwaltungsgebäude der BP Raffinerie

Am 16. Januar 2018 fand auf der jahrelang hart umkämpften „Rodungsfläche“ im Altenlingener Forst die offizielle Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude der BP statt. Unter den geladenen Gästen waren auch 2 Vertreter der Bürgerinitiative.

Rückblick: Im Dezember 2015 hatte sich die Bürgerinitiative öffentlich der Bebauung der an der Waldstr. gerodeten knapp 7 ha großen Fläche unter der Voraussetzung zugestimmt, dass der verbliebene Restwald dauerhaft den Bürgern erhalten bleibt.

Am 17.01.2018 berichtet die LT ausführlich:
https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/1006578/millioneninvestition-festigt-den-bp-raffineriestandort-lingen#gallery&0&0&1006578
und Hr. Pertz kommentiert:
https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/1006602/grosse-wertschaetzung-fuer-kleine-raffinerie

Der letzte Absatz des Pertz’schen Kommentars bedarf aber einer Klarstellung, um beim Lesen  keinen falschen Eindruck zu gewinnen:
(Pertz: Bedeutsam ist das Bauvorhaben aber ebenso für die Stadt selbst: Lingen ist die wirtschaftsstärkste Kommune in der Region. Sie bleibt es, wenn sie auch schwierige Industrieprojekte durch einen Schulterschluss von Politik und Verwaltung realisieren kann. Wie schwierig die Ansiedlung von Raffinerieteilen an der Waldstraße gewesen ist, dafür steht der Name „Altenlingener Forst“ in besonderem Maße.)

Der Bürgerinitiative ist es vom ersten Tag an im Jahre 2009 immer um den Erhalt des Waldes als Puffer zwischen den Industrie/Gewerbegrebieten im Norden und den Wohngebieten in Altenlingen und Heukamps Tannen gegangen.  Denn nach den Plänen der Stadt Lingen im Jahr 2009 sollte der gesamte Wald zwischen Waldstrasse & Bahn sowie der Strassen „Im Brooke“ & „Hohenpfortenweg“ zu einem Industrie- und Gewerbepark entwickelt werden! Hierzu waren sich die damaligen städtischen Verantwortlichen nicht zu schade, vor Unterzeichnung des Bebauungsplanes, diesen als rechtskräftig zu veröffentlichen und übereilt die vorsorgliche Waldrodung voranzutreiben sowie völlig überflüssigerweise Kanalisation, etc. (Teilerschließung) einbauen zu lassen.
Der Bau eines Verwaltungsgebäudes an dieser Stelle stand damals überhaupt nicht zur Debatte.
Der Bau eines aus dem Produktionsgelände ausgelagerten Verwaltungsgebäudes sowie der Werkstätten, des Labors und der Werksfeuerwehr auf der gerodeten Fläche wurde vielmehr erst 2015 öffentlich bekannt und wurde dann letztendlich von der Bürgerinitiative akzeptiert, aber wie gesagt nur unter er oben genannten Voraussetzung des dauerhaften Erhalts des verbliebenen Restwaldes.D.h. im Klartext: Die Bemühungen der Bürgerinitiative richteten und richten sich nicht gegen notwendige Maßnahmen der BP, sondern gegen langfristige Pläne der Stadt Lingen einer Industrie-/Gewerbegebietsausdehnung von Außen nach Innen, anstelle nach weiter Außen, um der Stadt und den Bewohnern Raum zum Atmen zu erhalten!

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