Nächstes Treffen der BI

Das nächste Treffen der Mitglieder der „BI Pro Altenlingener Forst e.V.“ ist geplant für:

 Dienstag, 11. September 2018, 20:00

im „Bürgerhaus Heukampstannen“, Jägerstr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

Rainer Schäfer
(1. Vors.)

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Wälder für Agrarministerin kein Spekulationsobjekt

Per Zufall fand ich diese Pressemitteilung.
Leider kommt diese Erkenntnis für den Al Forst 13 Jahre zu spät!

Wälder für Agrarministerin kein Spekulationsobjekt

16.04.2018, 09:39 Uhr | dpa

 Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast will die Waldgebiete der Landesforsten erhalten oder sogar wachsen lassen. „Unser Landeswaldflächen werden nicht zum Spekulationsobjekt“, sagte Otte-Kinast der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Großteil der niedersächsischen Waldflächen ist in Privatbesitz. Nur 28 Prozent gehören den Landesforsten, 59 Prozent sind in privater Hand. Die Wälder bedecken eine Fläche von landesweit gut 1,2 Millionen Hektar, nur in Bayern und Baden-Württemberg sind es mehr.

Laut Bundeswaldinventur von 2012 habe die Gesamtwaldfläche in Niedersachsen seit 2002 um 12 000 Hektar zugenommen, teilte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums mit. Das sei der bundesweite Spitzenplatz. Der Zuwachs sei auch durch Projekte der Landesforsten zur Aufforstung von Öd- und Grünlandflächen entstanden.

Die Verkaufspreise sind unterdessen gesunken. Bei Waldverkäufen ab einem Hektar sei der mittlere Kaufpreis 2016 um etwa 4 Prozent auf 1,25 Euro pro Quadratmeter zurückgegangen, sagte die Sprecherin und berief sich dabei auf den Landesgrundstücksmarktbericht 2017. Forstwirtschaftlich genutzte Flächen machten danach an den Verkäufen lediglich 10,8 Prozent aus. Damit habe sich der rückläufige Trend in dem Bereich weiter fortgesetzt.

 

Februartreffen

Das Februartreffen der Mitglieder der „BI Pro Altenlingener Forst e.V.“ findet statt am:

 Dienstag, 13. Februar 2018, 20:00

im „Bürgerhaus Heukampstannen“, Jägerstr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

Rainer Schäfer
(1. Vors.)

Grundsteinlegung für das Verwaltungsgebäude der BP Raffinerie

Am 16. Januar 2018 fand auf der jahrelang hart umkämpften „Rodungsfläche“ im Altenlingener Forst die offizielle Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude der BP statt. Unter den geladenen Gästen waren auch 2 Vertreter der Bürgerinitiative.

Rückblick: Im Dezember 2015 hatte sich die Bürgerinitiative öffentlich der Bebauung der an der Waldstr. gerodeten knapp 7 ha großen Fläche unter der Voraussetzung zugestimmt, dass der verbliebene Restwald dauerhaft den Bürgern erhalten bleibt.

Am 17.01.2018 berichtet die LT ausführlich:
https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/1006578/millioneninvestition-festigt-den-bp-raffineriestandort-lingen#gallery&0&0&1006578
und Hr. Pertz kommentiert:
https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/1006602/grosse-wertschaetzung-fuer-kleine-raffinerie

Der letzte Absatz des Pertz’schen Kommentars bedarf aber einer Klarstellung, um beim Lesen  keinen falschen Eindruck zu gewinnen:
(Pertz: Bedeutsam ist das Bauvorhaben aber ebenso für die Stadt selbst: Lingen ist die wirtschaftsstärkste Kommune in der Region. Sie bleibt es, wenn sie auch schwierige Industrieprojekte durch einen Schulterschluss von Politik und Verwaltung realisieren kann. Wie schwierig die Ansiedlung von Raffinerieteilen an der Waldstraße gewesen ist, dafür steht der Name „Altenlingener Forst“ in besonderem Maße.)

Der Bürgerinitiative ist es vom ersten Tag an im Jahre 2009 immer um den Erhalt des Waldes als Puffer zwischen den Industrie/Gewerbegrebieten im Norden und den Wohngebieten in Altenlingen und Heukamps Tannen gegangen.  Denn nach den Plänen der Stadt Lingen im Jahr 2009 sollte der gesamte Wald zwischen Waldstrasse & Bahn sowie der Strassen „Im Brooke“ & „Hohenpfortenweg“ zu einem Industrie- und Gewerbepark entwickelt werden! Hierzu waren sich die damaligen städtischen Verantwortlichen nicht zu schade, vor Unterzeichnung des Bebauungsplanes, diesen als rechtskräftig zu veröffentlichen und übereilt die vorsorgliche Waldrodung voranzutreiben sowie völlig überflüssigerweise Kanalisation, etc. (Teilerschließung) einbauen zu lassen.
Der Bau eines Verwaltungsgebäudes an dieser Stelle stand damals überhaupt nicht zur Debatte.
Der Bau eines aus dem Produktionsgelände ausgelagerten Verwaltungsgebäudes sowie der Werkstätten, des Labors und der Werksfeuerwehr auf der gerodeten Fläche wurde vielmehr erst 2015 öffentlich bekannt und wurde dann letztendlich von der Bürgerinitiative akzeptiert, aber wie gesagt nur unter er oben genannten Voraussetzung des dauerhaften Erhalts des verbliebenen Restwaldes.D.h. im Klartext: Die Bemühungen der Bürgerinitiative richteten und richten sich nicht gegen notwendige Maßnahmen der BP, sondern gegen langfristige Pläne der Stadt Lingen einer Industrie-/Gewerbegebietsausdehnung von Außen nach Innen, anstelle nach weiter Außen, um der Stadt und den Bewohnern Raum zum Atmen zu erhalten!

Weihnachtsgrüße

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der „BI Pro Altenlingener Forst e.V.“

Ihnen / Euch und Ihren /Euren Familien wünschen wir

eine harmonische Adventszeit,

ein frohes Weihnachtsfest

und

ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr 2018!

Wie besprochen fällt unser Treffen im Dezember aus.

Das nächste Mal treffen wir uns also am Dienstag, 09. Januar 2018 wie gewohnt um 20:00 im Bürgerhaus HKT, Jägerstr.

 

 

Sonntagsspaziergang der Bürgerinitiative „ Pro Altenlingener Forst“ 06. August 2017

Pressemitteilung

Bei Sonnenschein fanden sich etwa zwanzig Interessierte am vergangenen Sonntag zu dem angekündigten Spaziergang durch den Altenlingener Forst ein. Die Bürgerinitiative setzt  sich seit Jahren für den Erhalt dieses  Waldes ein und vor Ort sollte sein jetziger Zustand betrachtet sowie ein Ausblick hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen gegeben werden.

Vom Treffpunkt  „Wertstoffhof am Schwarzen Weg“  aus ging es in Richtung der Straße „Im Brooke“ vorbei an Ausgleichsflächen, die 2006 und Anfang 2017 seitens der Stadt Lingen neu mit Eichen und Buchen aufgeforstet wurden. Hier erläuterte der begleitende Forstbeamte die Methodik der Aufforstung. Auch wurde dort an den verschiedenen Wachstumsstufen deutlich, dass es in Abhängigkeit von den Baumarten mindestens ein bis zwei Generationen (25-50 Jahre) dauert, bevor man von einem Wald sprechen kann. In diesem Zusammenhang wurde auf die z.Zt. stattfindenden Forstarbeiten  und die sich anschließende Wiederbepflanzung im Altenlingener Forst mit Laubbäumen und Douglasien hingewiesen.

Weiter ging es über die Straße „Im Brooke“ durch überwachsene Wege zu der jüngst entkusselten Ausgleichsfäche zur Schaffung eines Ersatzhabitats für die beiden Vogelarten „ Heidelerche“ und  „Ziegenmelker“, die sich auf der von der BP erworben Fläche angesiedelt hatten. Im ersten Moment ein erschreckender Anblick, der an Manövergelände erinnert. Gerhard Schultz (BI-  sowie BUND-  Mitglied) erläuterte anhand von Angaben der Unteren Naturschutzbehörde Lingen den genauen Hintergrund für diese Maßnahme, die durchgeführten Rodungs- und Mulcharbeiten sowie den Vogelbesatz  heute. In der Brutsaison 2017 konnten beide Vogelarten in diesem Gebiet leider noch nicht nachgewiesen werden.

Durch jungen Kiefernbestand führte der Weg weiter zu der von der BI lange umfochtenen gerodeten Waldfläche, die Ende 2015 von der BP als Baugelände von der Stadt Lingen erworben wurde. Dort informierte Herr Schulte,  Projektverantwortlicher  der BP, anhand von Zeichnungen über den gegenwärtigen Stand der geplanten Bauvorhaben. Der  Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bereits Ende 2018 sollten der geplante Büro- und der Feuerwehrtrakt bezugsfertig sein, Ende 2019 die Werkstätten und das Labor.

Da die Zeit schon fortgeschritten war und drohende Wolken aufzogen, wurde auf die Fortsetzung des Rundganges entlang der Bahngleise verzichtet und es ging auf dem selben Weg zum Ausgangspunkt zurück.